3S Erdeinbau
Die patentierte 3S Einbauanordnung ermöglicht die Automatisierung auch größter erdverlegter Armaturen völlig ohne Schachtbauwerk. Dadurch lassen sich bei einer Automatisierungsmaßnahme in erdverlegten Netzen häufig hohe Kosten sparen. Eine Automatisierung wird in vielen Fällen überhaupt erst rentabel. Mit der 3S Einbauanordnung lassen sich beliebige Armaturen auch nachträglich automatisieren.
Die wasserdichten Edelstahlhüllen (Material: V2A glas- perlengestrahlt, pulverbeschichtetet) der 3S Antriebe werden bei der 3S Einbauandordnung direkt im verdichteten Erdreich auf einer verdrehsicheren Trageplatte des Systems Berliner Kappe® montiert und bedienen die Armatur über ein hochwertiges Spezial-Teleskopgestänge, das unten in die Trageplatte eingehängt wird. Alternativ können die Antriebe auch mittels Flanschen nach EN ISO 5210 bzw. 5211 direkt an die Armatur geflanscht werden. In jedem Fall wird für den Einbau eines 3S Antriebs nicht mehr als eine handelsübliche Straßenkappe (3S 500 D) oder ein Schachtdeckel (3S 1000 D, 3S 500 S/1000 S, 3S 9000 S) benötigt. Muss der Antrieb an die Armatur geflanscht werden, etwa in Fernwärmleitungen, steht ein Höhenausgleich zur Verfügung, um den Antrieb durch die Straßenkappe bzw. den Schachtdeckel erreichen zu können.
In Fernwärmnetzen werden die 3S Antriebe aufgrund der möglichen Bewegung der Leitung direkt an die Armatur geflanscht. Falls erforderlich kommt ein Höhenausgleich zum Einsatz. Dabei werden die Antriebe thermisch von der Armatur entkoppelt. Dies stellt sicher, dass die mitunter hohen Temperaturen der Armatur den Antrieb nicht über die Flansch-verbindung aufheizen können. Um sicherzustellen, dass der Antrieb die Temperaturausdehnung der Leitung nicht behindert, wird der Antrieb mit einem einfachen Hülsrohr umgeben.
Für Gashochdruckarmaturen steht eine Variante mit vollständiger elektrostatischer Entkopplung zur Verfügung.
- Patentierte 3S Einbauanordnung für die Automatisierung auch größter erdverlegter Armaturen ohne Schachtbauwerk
- Die 3S Drehantriebe werden auf einer großen verdreh-sicheren Trageplatte des Systems Berliner Kappe® direkt ins Erdreich eingebaut, dessen große Trageplatte verdreh-sicher bis Drehmomente über 2.600 Nm ist bei einer Verdichtung gemäß ZTV A-StB 97/06
- Zum Schutz und für die Erreichbarkeit wird lediglich eine handelsübliche Straßenkappe oder ein Schachtdeckel benötigt
- Die Kraftübertragung auf die Armatur erfolgt über ein hochwertiges Spezial-Teleskopgestänge, das in die Trageplatte eingehängt wird
- Minimale Einbaukosten auch bei nachträglicher Automatisierung
- Alle Modelle können ebenfalls auf die Armatur geflanscht werden – abhängig von der Rohrleitungstiefe mit oder ohne starren Höhenausgleich
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