Armaturen-Zustandsbestimmung
Alle stationären und mobilen 3S Antriebe erfassen beim Stellvorgang fortlaufend die Zustandsdaten der Armatur. Es wird das an der Armatur angreifende Drehmoment in Abhängigkeit von der Position der Spindel gemessen. Dadurch ergibt sich der ›Fingerabdruck‹ einer Armatur, aus dem sich das Losbrechdrehmoment, Drehmomentspitzen oder auch das durchschnittlich benötigte Drehmoment ablesen lassen. Neben der Übermittlung über den Feldbus werden alle gewonnenen Daten im Antrieb gespeichert und können über eine PC-Schnittstelle ausgelesen werden. Dadurch bekommen Netzbetreiber erstmals die Möglichkeit, den Zustand ihrer Armaturen rechnergestützt zu überwachen.
Kennt der Netzbetreiber den genauen Zustand von hinreichend vielen Armaturen in seinem Netz, lässt sich erstmals eine echte zustandsabhängige Instandhaltung implementieren. Dabei werden Wartungsarbeiten genau dann ausgeführt, wenn es erforderlich ist. Die Lebensdauer der Armaturen erhöht sich, Ersatzinvestitionen lassen sich planen.
- Fortwährende Messung des Drehmomentverlaufs der Armatur während des Stellvorgangs
- „Fingerabdruck“ der Armatur ermöglicht Ablesen von Losbrechdrehmoment, Drehmomentspitzen oder durchschnittlichem Drehmoment
- Der Zustand einer Armatur lässt sich explizit und rechnergestützt ermitteln
- Daten an die Zentrale oder auf den PC übertragbar
- Echte zustandsabhängige Instandhaltung auch als Service möglich: Die Wartungsintervalle werden für jede Armatur individuell anhand der Zustandsdaten festgelegt